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CÄSARS TOD (Kaiser / Weill) Ute Lemper Rom war eine Stadt, und alle Römer hatten in den Adern heißes Blut. Als sie Cäsar einst tyrannisch reizte, kochte es sofort in Siedeglut. Nicht die Warnung konnte Cäsar hindern: "Hüte vor des Märzes Iden dich!" Er verfolgte seine frechen Ziele und sah schon als Herrn der Römer sich. Immer schlimmer schlug ihn die Verblendung, nur sein Wort galt noch im Capitol. Und den weisen Rat der Senatoren schmähte er gemein und höhnisch Kohl. Da kam stolzes Römerblut ins Wallen. Selbst der Freund bleibt keinem Cäsar treu, wenn ihn dieser nur für seine Zwecke kalt mißbraucht und sagt es ohne Scheu. Heimlich trafen nachts sich die Verschwörer und beredeten voll Eifer sich. Und genau am Tag der Märzesiden gab ihm Brutus den verdienten Stich. Cäsar sank von seinem Sitz und stierte seinen Mörder an, als ob’s nicht wahr. "Et tu, Brute" — rief er auf lateinisch, wie es dort die Landessprache war. Lasse keiner sich vom Wahn verführen, daß er mehr als jeder and’re gelt: Cäsar wollte mit dem Schwert regieren und ein Messer hat ihn selbst gefällt.

    


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